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Studenten und Professoren aus Wuppertal, Mailand, Malmö und Belgien gestalten pop-up Installation auf der Architekturbiennale in Venedig

Im Rahmen der Biennale Sessions und einer vom AGT (Architektur Geschichte Theorie) Wuppertal organisierten Summer School arbeiteten Studenten und Mitarbeiter der Universitäten in Mailand (Politecnico di Milano), Hasselt/ Belgien und Malmö/ Schweden vom 27 August bis zum 1. September an einer Untersuchung verborgener öffentlicher Räume in der Lagunenstadt. Das von Prof. Dr. Christoph Grafe und Kornelia Dimitrova vorbereitete Thema Typologies of Forgotten Landscapes/ Typologien vergessener Landschaften war eine Einladung, sich den zuweilen unsichtbaren städtischen Räumen zu nähern, die sich bis heute dem Ansturm des Massentourismus entziehen und Freiräume für öffentliches und halböffentliches Leben in Venedig darstellen. Im Rahmen einer “Feldarbeit”  erkundeten Studenten und Dozenten die Innen- und Außenränder der Stadt und legten sie in poetischen, genauen und atmospärischen Zeichnungen fest. Die Zeichnungen und ein Logbuch der Erkundungen ergaben eine kleines, faszinierendes Bild eines unbekannten und vielleicht vergessenen Venedigs und das Material für eine Installation, die zum Abschluss der Summer School im Arsenale im Rahmen der Architekturbiennale dem Besucherpublikum zugänglich gemacht wurde. 

 

Mit der Summer School 2018 setzt das AGT eine kleine Tradition fort: bereits zum zweiten Mal lädt es Architekturstudenten und –professoren ein, sich im Rahmen der Biennale Sessions in Venedig zu treffen. Nach der erfolgreichen Summer School in diesem Jahr wird jetzt mit den Partnern über eine Konzept für die nächste Biennale 2020 nachgedacht.

Die Architektur von Ludwig Leo - Exkursion (West-) Berlin

Seminarpräsentation Lone wolf of Late Modernism: Die Architektur von Ludwig Leo in der TU Berlin

Der Berliner Architekt Ludwig Leo (1924-2012) ist eine Faszinationsfigur. Der lokalen Architektenschaft längst bekannt, tragen die 2015 erschienene englischsprachige Publikation und Ausstellung in London über sein Oeuvre dazu bei, dass in internationalen Kreisen sein jahrzehntelanger Ruf als Geheimtipp zum Teil etwas beigelegt wird. Innerhalb eines AT- Seminars liegt die Chance der Auseinandersetzung mit den biographischen Zusammenhängen seiner Person darin, dass Leos gesamtes architektonisches Werk praktisch in einer einzigen Stadt vorzufinden ist. Eine der wenigen Ausnahmen bildet seine Tätigkeit im Rahmen eines Wettbewerbs in Bielefeld. Die überschaubare Anzahl von neun gebauten Projekten ist in erstaunlicher Weise als ein Kaleidoskop der gesellschaftlichen Einflüsse vor dem Hintergrund des Lebens und Arbeitens im ummauerten West-Berlin der 60er und 70er Jahre zu lesen und zeugt von Leos tiefer Auseinandersetzung mit architektonischen, ästhetischen, ideellen und politischen Produktionsbedingungen.

Utopia in a Finite World - Venice Biennale Summer school

Utopia in a Finite World is an international student workshop, which took place in Venice, 22-25 August, 2016. Eight groups elaborated pieces that reveal their position on what utopia can mean nowadays. The outcome was a pop-up exhibition throughout Giardini, with material ranging from temporary, interactive installations and games, to performances and interventions in and between the national pavilions.

Theme:

In the last century the belief in Utopia took a major blow. Promises of a radically new and better society brought human disasters on an unprecedented scale. The notion Utopia shared the fate of the grand narratives of the faith systems of the modern world: it seemed for ever discredited, at best superfluous and made obsolete by the ‘end of history’, at worst dangerous and responsible for decades of human suffering. In the context of architecture, Utopian visions became synonymous with large-scale planning without concern for the needs of real people and an unholy alliance of idealistic planners and omnipotent bureaucracies.

The projection of Utopia into the distance made sense in a conception of the world as limitless. It is no longer tenable if we accept that the world has become essentially finite. If the world must be thought as an interior, with boundaries that become more and more visible, Utopia can no longer be found in a far-away land, but must be located in the midst of our everyday existence. Do we not need to re-think its image, radically, as a practice rather than as a place, as a social situation situated in space. Perhaps Utopia is not an island, but a table surrounded by people, or a garden, or a room? Perhaps Utopia requires architectural images that depart not from the virgin land but from the layered junkyard that the world has become? Perhaps Utopia is no longer the creation of the visionary genius, but of the inventive bricoleur?

The workshop proceeded with the participation of students and tutors from universities in North-West Europe, namely TU Delft, TU Eindhoven, University of Hasselt, University of Antwerpen, University of Gent, KU Leuven, University of Liège, Gdansk University of Technology, Bartlett (UCL), and Bergische Universität Wuppertal.

Excursion Urban architectures in Paris: Passages, Perret and Pouillon

In August 2015 a group of students went to Paris on an excursion organised by the Leerstuhl. Together with Christoph Grafe the participants explored the interior landscapes of the nineteenth century arcades, the exquisite urban buildings of Auguste Perret en the post-war ensembles of Fernand Pouillon.

zuletzt bearbeitet am: 21.09.2018